Hochzeitsbrauch unter der Lupe: Etwas Altes, etwas Neues...

Hochzeitsbrauch unter der Lupe: Etwas Altes, etwas Neues...

Die Hochzeit steht vor der Tür, alles ist perfekt geplant und zur Einstimmung sehen wir eine schnulzig-romantische Hochzeitskommödie. Aufeinmal hören wir mit schrecken, jede Braut braucht für ihr neues Glück etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Wo, wie und warum sollen wir das nun noch bis zum Tag der Tage auftreiben?

etwas geliehenes, etwas blaues ...

Der Ursprung

Wie jedes gute alte Volkslied und alle Märchen und Sagen ist es auch bei diesem Hochzeitsbrauch unmöglich heraus zu finden, wo der Ursprung liegt. Klar ist, der Spruch stammt aus dem viktorianischen Zeitalter Englands, wo sich die Worte auch viel schöner reimen, als im deutschen: Something old, something new, something borrowed, something blue.

In England ist der Spruch auch viel geläufiger und kulturgeschichtlich tiefer verankert als bei uns. Das erste mal schriftlich festgehalten wurde er 1894 in einer Ausgabe der Zeitung „The Warren Ledger“, wo er als „Puritanischer Hochzeitsbrauch“ beschrieben wurde.

Die Relevanz

Auch wenn viele Bräute Angst vor dem Unglück haben, das sie bescheren könnte, hielten sie die Regeln des Spruches nicht ein, gibt es zahlreiche Gegenbeweise. Glückliche Eheleute, die den Spruch nie gehört haben. Außerdem wird heute meist das Ende des Spruches weggelassen, tatsächlich heißt es nämlich im Original:

"Something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky six-pence in your shoe"

Der six-pence, war eine silberne Münze, die in England und in den USA benutzt wurde und kann übersetzt werden mit: und ein Glückspfennig im Schuh! Aber mal ehrlich, welche Braut tanzt sich mit einem Pfennig im Schuh die Füße wund? Also machen Sie sich keinen all zu großen Kopf um den Brauch, ihr Glück hängt sicher nicht davon ab!

Die Umsetzung

Wer trotzdem wert auf Tradition und magische Glücksbringer legt, kann sich relativ schnell alle nötigen Zutaten für den Zauberspruch besorgen:

  • Etwas Altes – Wie wäre es mit einem Ring von Oma, Mama oder sogar Uroma? Zur Not tut es aber auch eine Haarspange, die Sie schon lang benutzen.

  • Etwas Neues – Klar, das Hochzeitskleid, die Schuhe, die Unterwäsche, irgendetwas Neues haben Sie sich sicherlich zugelegt, oder?

  • Etwas Geliehenes – Vielleicht hat eine Freundin einen zauberhaften Lippenstift, den sie in die Brauttasche stecken?

  • Etwas Blaues – Ein Strumpfband mit blauer Schleife oder ein blauer Glücksstein in der Tasche sind schnell organisiert.

Ob wir nun wirklich einen Glückspfennig in den Schuh stecken wollen bleibt jedem selbst überlassen. Aber man muss ja nicht päpstlicher als der Papst sein und eine original six-pence Münze, wie der Spruch eigentlich sagt, kann sowieso niemand mehr auftreiben.

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